Fairey Firefly
Meine Eindrücke
Die Fairey Firefly war ein britisches trägergestütztes Mehrzweck-Kampfflugzeug des Zweiten Weltkriegs und der Nachkriegszeit, hergestellt von Fairey Aviation. Sie diente hauptsächlich als Jagd-Aufklärer und Sturzkampfbomber bei der Fleet Air Arm der Royal Navy.
Geschichte:
Die Entwicklung begann 1940 als Ersatz für die veraltete Fairey Fulmar. Der Erstflug fand am 22. Dezember 1941 statt, die Indienststellung erfolgte 1943. Die Firefly sah intensiven Kampfeinsatz gegen japanische Ziele im Pazifik, bei Angriffen auf das deutsche Schlachtschiff Tirpitz und im Koreakrieg. Insgesamt wurden etwa 1.700 Exemplare in verschiedenen Versionen gebaut. Die Produktion endete 1956.
Technische Daten (Mk I):
- Besatzung: 2 (Pilot und Beobachter/Funker)
- Länge: 11,46 m
- Spannweite: 13,56 m
- Höhe: 4,14 m
- Leermasse: 4.423 kg
- Max. Startmasse: 6.359 kg
- Antrieb: 1 × Rolls-Royce Griffon IIB oder XII Motor mit 1.730-1.990 PS (1.290-1.485 kW)
- Höchstgeschwindigkeit: 509 km/h
- Reichweite: 2.090 km
- Dienstgipfelhöhe: 8.535 m
- Bewaffnung: 4 × 20-mm-Hispano-Kanonen in den Tragflächen
- Bombenlast: bis zu 907 kg (Bomben oder Raketen)
Konstruktion und Technik:
Die Firefly war ein Tiefdecker mit elliptischen Tragflächen, die zur Platzersparnis auf Trägern nach hinten faltbar waren. Der leistungsstarke Rolls-Royce Griffon-Motor gab ihr gute Leistung. Die Bewaffnung war für die Zeit sehr stark mit vier 20-mm-Kanonen. Spätere Versionen erhielten Radar für Nachtjagd und U-Boot-Abwehr. Das einziehbare Fahrwerk war für Trägerlandungen verstärkt.
Einsatz:
Die Firefly flog Angriffe auf deutsche und japanische Ziele, eskortierte Bomber und führte Aufklärungsflüge durch. Im Koreakrieg (1950-1953) flog sie Erdkampfeinsätze und U-Boot-Abwehr. Einige Versionen dienten als Frühwarn- und U-Boot-Jagdflugzeuge. Nach ihrer Ausmusterung bei der Royal Navy wurden viele an andere Nationen verkauft.