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Kirkwall (altnordisch: Kirkjuvaagr, auf Schottisch-Gaelisch: Baile na h-Eaglais) ist die Hauptstadt der Orkneyinseln und liegt auf einer Landenge auf der Hauptinsel Mainland. Die Stadt hat rund 7.000 Einwohner und ist das politische, wirtschaftliche und kulturelle Zentrum des Archipels.

Name und Geschichte

Der Name bedeutet altnordisch Kirchenbucht und taucht bereits in der Orkneyinga Saga auf. Schon im fruehen 11. Jahrhundert stand hier eine dem heiligen Olav gewidmete Kirche. Im Jahr 1046 wird Kirkwall erstmals als Marktflecken erwaehnt. 1137 begann Earl Rognvald Koli Kolsson mit dem Bau der St.-Magnus-Kathedrale, die bis heute das Stadtbild praegt. Erst 1468 wurde Kirkwall schottisch, als Jakob III. die Orkneys erwarb.

St.-Magnus-Kathedrale

Die St.-Magnus-Kathedrale ist das bedeutendste Bauwerk der Orkneys. Sie wurde 1137 zu Ehren des heiligen Magnus erbaut, der 1117 ermordet wurde, und ist eine der besterhaltenen mittelalterlichen Kathedralen Schottlands. Die Kathedrale aus rotem und gelbem Sandstein praegt die Silhouette Kirkwalls.

Whisky und Kultur

In und bei Kirkwall befinden sich die noerdlichsten Whiskydestillerien Schottlands: Highland Park und Scapa. Das Orkney Museum (Tankerness House) gehoerte einst dem orkneyischen Adel. Zur Jahreswende werden die traditionellen Ba Games gespielt – ein wilder Ballsport mit heidnischen Wurzeln, der die ganze Innenstadt als Spielfeld nutzt.

Verkehr

Von Kirkwall aus fahren Faehren zu den meisten noerdlichen Orkneyinseln sowie nach Aberdeen. In den Sommermonaten legen regelmaessig Kreuzfahrtschiffe am Hatston Ferry Terminal an.

event koordinaten

58.981559571062, -2.95684355

ort ort referenz