Das Besondere an Block and Key ist die Verbindung von dreidimensionalem Bauen und zweidimensionaler Wahrnehmung. Alle Spieler verändern dasselbe Bauwerk, sehen es jedoch aus unterschiedlichen Blickwinkeln. Ein Zug, der das eigene Muster vervollständigt, kann dadurch gleichzeitig einem Mitspieler helfen oder dessen Planung erschweren.“
Das beschreibt ziemlich genau, wodurch sich das Spiel von gewöhnlichen Legespielen unterscheidet.
Ein weiterer interessanter Fakt: Das Spiel war ursprünglich ein Kickstarter-Projekt. Die Bausteine sind vergleichsweise schwere, dreidimensionale Kunststoff-/„Clay“-Blöcke; der Hersteller nannte die aufwendige Produktion der Steine seinerzeit ausdrücklich als erheblichen Kostenfaktor. Kickstarter
Außerdem wurde „Block and Key“ 2024 für den MinD-Spielepreis in der Kategorie Kurzspiel nominiert.
Bei Block and Key lohnt es sich, nicht nur die aktuelle Aufgabe zu betrachten. Da alle Spieler am selben Bauwerk arbeiten, verändert jeder gesetzte Block mehrere Perspektiven gleichzeitig. Wer mehrere Aufgabenkarten parallel vorbereitet, freie Baupositionen offenhält und auch die möglichen Muster der Mitspieler beobachtet, hat meist mehr Möglichkeiten. Besonders wichtig ist, immer aus der eigenen Blickrichtung zu kontrollieren, welche zweidimensionale Form tatsächlich entsteht.
Illustration Edu Valls
Inside Up Games; deutsche Ausgabe bei Skellig Games
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