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Deutschland
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1952
Wissenswertertes

Die Lo 100 „Zwergreiher" ist ein einsitziges Segelkunstflugzeug in Ganzholzbauweise, entworfen von Alfred Vogt und 1952 in der Bundesrepublik Deutschland erstmals geflogen. Sie war die erste voll kunstflugtaugliche Segelflugzeug-Neukonstruktion nach dem Zweiten Weltkrieg in Deutschland. Etwa 45 Exemplare entstanden zwischen 1952 und 1955, teils bei Schempp-Hirth, teils im Amateurbau.

Die Bezeichnung „Lo" wählte Vogt zu Ehren seines Bruders Lothar, mit dem er bereits 1935 den Vorgänger Lo 105 entwickelt hatte. Die Lo 100 geht auf diesen Kleinsegler zurück; 1953 entstand daraus die weiterentwickelte Lo 150 mit 15 m Spannweite. Der einteilige Tragflügel besitzt einen durchgehenden Hauptholm aus Buchenschichtholz und eine sperrholzbeplankte Torsionsnase; die Wölbklappen sind bis 45° ausfahrbar. Als Landehilfe fehlen Störklappen; der Anflug erfolgt im Seitengleitflug.

Technische Daten

  • Typ: Segelkunstflugzeug, einsitzig, freitragender Hochdecker
  • Spannweite: 10,00 m | Länge: 6,21 m | Höhe: 1,38 m
  • Flügelfläche: 10,90 m² | Profil: Clark-Y (11,7 % Dicke)
  • Rüstmasse: 160 kg | Max. Startmasse: 265 kg (Kunstflug: 245 kg)
  • Höchstgeschwindigkeit: 290 km/h | Überziehgeschwindigkeit: 40–50 km/h
  • Geringstes Sinken: 0,80 m/s bei 72 km/h | Bestes Gleiten: ca. 25 bei 85 km/h
Titelbild
Lo 100 Zwergreiher
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